Ein produzierendes Gewerbe erhält ein gestalterisches Update.

Ausgangspunkt des Projektes war der Wunsch des Bauherren Actega, die Kantinensituation und deren Erschließung neu zu gestalten und optisch aufzuwerten. Das Entwurfskonzept ordnete zunächst die Funktionsbereiche neu. So rückten untergeordnete Räume wie Stuhllager und Sanitäranlagen mehr ins (dunkle) Gebäudeinnere und frequentierte Bereiche wie das Automatenfoyer und der neue Personalzugang zur (hellen) Fassadenseite. Dabei wurde eine Verbindung der einzelnen Bereiche durch direkte Laufwege vorgeschlagen.

Leitende Entwurfsidee war nun die dadurch zwangsläufig entstehenden diagonalen Achsen konsequent in Boden- und Deckengestaltung, bis hin in die Aufstellung der Möblierung zu übernehmen. Der vormals eher nüchterne und spannungsarme Raum konnte so optisch deutlich anspruchsvoller gestaltet werden.

Für die Raucher sollte außerdem ein Wetterschutzraum im Außengelände erstellt werden. Die Vorstellung des Bauherren war hierbei ausdrücklich vom Charakter her ein massives Gebäude zu errichten. Als Lösung hierzu wurde ein würfelförmiger Solitär entwickelt. Dieser besteht aus vertikalen Sichtbetonscheiben und waagerechten Trapezblechscheiben, die gleichzeitig auch eine überdachte Verbindung zum Eingang der Kantine herstellen.

02-Kantine
01-Kantine
06-Raucherlounge
05-Raucherlounge
04-Kantine