Erstellung des Erweiterungsgebäudes einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Das Erweiterungsgebäude ist zweigeschossig; im Untergeschoss sind neben Lager- und Technikräumen die Schlosserei untergebracht. Im Erdgeschoss sind neben weiteren Arbeitsbereichen die Verwaltung und der Speisesaal angeordnet.

Das Raumprogramm gestaltete sich äußerst komplex, es wurden hohe Anforderungen nicht nur an die Raumqualitäten gestellt, sondern auch an die Funktionalität in Abhängigkeit von den Räumlichkeiten untereinander hinsichtlich der Erreichbarkeit:

  • Verwaltungsräume mit Pforte und Räumen für Sozialarbeiter/Pädagogen, Arzt und Werkstattleiter.
  • Erschließungsspange zur Verwaltung, den Bereich der Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen mit dem Arbeitsbereich, den barrierefreien WC’s, Wickel- und Ruheräumen sowie Arbeitsvorbereitung und Abstellraum.
  • Speiseraum mit Küche und daran anschließend Personalaufenthalts- und Schulungsraum.
  • Erschließungsspange zu dem Personalaufenthalts- und Schulungsraum, den Trainings- und Produktionsbereich mit Wasch- und Umkleideräumen für 40 Personen, barrierefreie WC’s, Tageslager und Personalumkleideräume.
  • Gymnastikraum mit Geräteraum, in direkter Nähe zu allen Arbeitsbereichen, um von Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen – bzw. vom Trainings- und Produktionsbereich – auf kürzestem Wege erreicht werden zu können.